Sonntag, 6. März 2016

Mt Eden und Queenstown

Nach einigen Tagen in Auckland wollte ich die Stadt mal aus einer anderen Perspektive sehen. Darum beschloss ich auf den 196m hohen Mt. Eden zu laufen. Auf dem Weg machte ich noch einen kurzen Abstecher in den Domain Park. Hier befindet sich auch das berühmte "War Memorial Museum", in dem die Kriegsgeschichte Neuseelands ausgestellt wird.

Einheimische spielen Cricket im Domain Park

New Zealand War Memorial Museum
 Auf dem Mt. Eden angekommen war es auch schon früher Nachmittag und die Sonne brannte einem ins Gesicht. Dennoch, oder genau darum war die Aussicht von dort oben echt Hammer! Mein erster Gipfel auf der Südhalbkugel wäre geschafft! Und der ist auch noch ein Vulkan.

Mt Eden mit Sicht auf Auckland Downtown


Die Weiterreise nach Queenstown auf der Südinsel war auch schon geplant und hier bin ich jetzt!
Die Kleinstadt, in der das Bungy-Jumpen ihre Wurzeln hat,  liegt am Ufer des Lake Wakatipu. Ringsherum gibt es nicht viel mehr als Berge, Berge und nochmals Berge. Teilweise sind sie mit Tannenwald bewachsen. Vorherrschend sind jedoch eher eintönige Pflanzen und Gestrüpp. Hier unten am See gibt es auch die ein oder andere Palme und die Flora ähnelt der südeuropäischer Länder. Mit dem geringen Unterschied, dass Queenstown der Hotspot für Wintersport in ganz Neuseeland ist. Es gibt sehr viele Skigebiete in der Gegend und im Winter schneit es bis an den See herunter.

An alle Interessiereten: Ich dokumentiere meine Reise auch auf Instagram mit mehr Bildern https://www.instagram.com/sir_tobi_the_tall/

Die Straßen sind teilweise so steil, dass der Gehweg hin und wieder aus Treppen besteht

Blick auf Queenstown

Donnerstag, 3. März 2016

Die ersten Tage

Hi an Alle,
Ich bin inzwischen bei den Kiwis angekommen. An das Unten-an-der-Erde-Hängen habe ich mich bereits gewöhnt. Nach den ersten Tagen in Auckland kommen hier mal die ersten Eindrücke:
Nicht dass es gleich am Flughafen schon begonnen hat zu regnen, nein, die Leute hier haben alle unheimlich langweilige Autofarben, mein Hostel-Zimmer liegt direkt gegenüber einer Kneipe und vom Whirlpool auf der Dachterrasse  sieht man nicht mal das Meer!

So, genug genörgelt, jetzt kommen die schönen Sachen:
Ich bin vorgestern Abend nach 28 Stunden Reise und fast 20.000 km Distanz in Auckland angekommen. Die ersten Eindrücke aus der Luft hätten nicht klischeehafter sein können. Ich sah drei Schafherden bevor ich das erste Auto entdeckte!

Mein Tor nach Neuseeland

Nachdem Ich offiziell eingereist war, fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Nach kurzer Zeit im Hostel fühlte ich mich dort sehr wohl. Wie oben schon erwähnt gibt es neben einer Sauna auch einen Pool auf der hauseigenen Dachterrasse. Umringt von Hochhäusern befindet sich meine Unterkunft direkt im CBD in Downtown, nicht weit von einem der vielen Häfen der Stadt.

Die Dachterrasse mit Pool

Danach kamen ausgiebige Erkundungstouren durch die Stadt, die mich unter anderem zum Sky-Tower (höchstes Gebäude der südl. Hemisphäre) führten. Die Stadt ist voll von Leben. Für jemanden, der gerade aus dem ruhigen Winter in den Alpen kommt ist das ein ziemlicher Schock. Aber nur für die erste Zeit. Danach gewöhnt man sich schnell an die bunte Menschenmasse (viele Asiaten, Inder und Maoris). Asiaten prägen nicht nur die Menschenmassen, sondern auch das Straßenbild. Es gibt sehr viele asiatische Läden, Restaurants und sogar in den Supermärkten ist die Ecke mit asiatischen Spezialitäten extra groß.
Was auch sofort auffällt sind die Umgangsformen. Das neuseeländische „Hey Mate, how’s it goin‘?“ ist das deutsche „Guten Tag“. Und das verwendet JEDER! Sogar die Kassiererin im Supermarkt! Daran habe ich mich noch nicht gewöhnt, auch wenn ich sagen muss, dass mir solche Umgangsformen sehr gut gefallen.

Der Skytower
Erste Erkundundstour

So jetzt ist aber genug von mir!

Nur noch ein Funfact am Rande: Die Ampeln in Neuseeland geben sehr eigenartige, galaktisch anmutende Geräusche von sich…super weird! Mal schauen, vielleicht kann ich mal ne Tonspur hochladen.


Montag, 15. Februar 2016

Hallo erstmal,

Ich möchte mich kurz vorstellen: mein Name ist Tobi. Zurzeit arbeite ich als Skilehrer, doch schon in zwei Wochen geht es für mich auf die Reise nach Neuseeland. Dort möchte ich einige Monate mit Work and Travel verbringen. Auf diesem Blog werde ich euch über meine Tätigkeiten, meine Erlebnisse und meinen Verbleib auf dem Laufenden halten. 
An alle, die schon Erwartungen an diesen Blog haben: Ich muss euch bitten diese über Bord zu werfen, denn diese habe noch nicht mal ich.

So weit zu mir, nun zu den Fakten:
Das Flugticket und das Visum habe ich schon in der Tasche. Der Rucksack liegt packbereit da, allerdings noch ohne Inhalt. 

Über alles Weitere halte ich euch hier auf dem laufenden.
Liebe Grüße, Tobi